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Fünfzackiger Stern aus Holz: Maße, Winkel und eine Tabelle von 5 bis 50 cm

3 Min. Lesezeit

Vier fünfzackige Sterne aus hellem Sperrholz in verschiedenen Größen auf einem Holztisch, daneben Kraftpapier, Baumwollkordel und ein Bleistift Mit KI bearbeitet

Das Sperrholz liegt bereit, die Laubsäge auch – nur der Stern auf dem Papier will nicht gelingen. Mal sind die Zacken zu dick, mal zu dünn, mal hängt eine schief.
Das liegt selten am Sägen. Es liegt am Aufzeichnen: Ein Stern mit fünf Zacken folgt festen Maßen, und wer sie nicht kennt, probiert lange.

Hier bekommst du genau diese Maße: zwei Winkel, eine Verhältniszahl und eine Tabelle, aus der du für jede Sterngröße abliest, wie groß Außen- und Innenkreis sein müssen.

Die Maße eines fünfzackigen Sterns

Ein regelmäßiger Stern mit fünf Zacken passt in zwei Kreise: Auf dem Außenkreis liegen die fünf Spitzen, auf dem Innenkreis die fünf Kerben dazwischen. Mehr als diese drei Angaben brauchst du nicht:

  • 72° liegen zwischen zwei benachbarten Spitzen – ein Vollkreis hat 360°, geteilt durch fünf.
  • 36° misst der Winkel in jeder Spitze. Um ebenfalls 36° sind die Kerben gegenüber den Spitzen versetzt.
  • Der Innenradius ist das 0,382-Fache des Außenradius. Bei 10 cm Außenradius liegen die Kerben also 3,8 cm vom Mittelpunkt entfernt.

Maßtabelle: Stern von 5 bis 50 cm

Die Sterngröße ist hier die Breite – der Abstand zwischen zwei gegenüberliegenden Spitzen, also das längste Maß des Sterns.

Breite des SternsAußenradiusInnenradiusLänge einer ZackenkanteHöhe
5 cm2,6 cm1,0 cm1,9 cm4,8 cm
10 cm5,3 cm2,0 cm3,8 cm9,5 cm
15 cm7,9 cm3,0 cm5,7 cm14,3 cm
20 cm10,5 cm4,0 cm7,6 cm19,0 cm
25 cm13,1 cm5,0 cm9,5 cm23,8 cm
30 cm15,8 cm6,0 cm11,5 cm28,5 cm
40 cm21,0 cm8,0 cm15,3 cm38,0 cm
50 cm26,3 cm10,0 cm19,1 cm47,6 cm

Regelmäßiger Stern: Außenradius = Breite ÷ 1,902 · Innenradius = Außenradius × 0,382 · Zackenkante = Außenradius × 0,727 · Höhe = Außenradius × 1,809. Auf einen Millimeter gerundet.

So zeichnest du den Stern auf

Du brauchst Zirkel, Geodreieck und einen spitzen Bleistift.

  • 1. Zieh um den Mittelpunkt einen Kreis mit dem Außenradius aus der Tabelle.
  • 2. Markiere oben die erste Spitze und trag von dort alle 72° eine weitere ab – fünf Punkte.
  • 3. Zieh um denselben Mittelpunkt den Innenkreis.
  • 4. Markiere auf dem Innenkreis fünf Punkte, jeweils genau in der Mitte zwischen zwei Spitzen, also um 36° versetzt.
  • 5. Verbinde die Punkte im Wechsel: Spitze, Kerbe, Spitze, Kerbe – bis der Stern geschlossen ist.

Ohne Innenkreis geht es auch

Verbinde jede Spitze mit den beiden gegenüberliegenden Spitzen. Die fünf Linien schneiden sich genau dort, wo die Kerben liegen – was innen übrig bleibt, radierst du weg.

Aussägen und Kanten schleifen

Für Sterne zum Bemalen eignet sich Pappelsperrholz: Es ist weich und fein strukturiert und lässt sich leicht mit der Laubsäge schneiden.
Birkensperrholz ist dichter und belastbarer. Nimm dafür ein feinzahniges Sägeblatt oder kleb Malerkrepp auf die Schnittlinie, damit die Fasern nicht ausbrechen.

  • Säg jede Zackenkante von der Spitze zur Kerbe – so musst du das Sägeblatt nicht in der engen Kerbe drehen.
  • Schleif die Kanten zum Schluss mit feinem Schleifpapier.
  • Vor dem Bemalen sollte das Holz sauber und staubfrei sein.

Oder du lässt lasern: der Stern als fertiger Zuschnitt

Wenn du lieber gleich gestalten willst, als zu sägen: Den Stern mit fünf Zacken gibt es bei uns als Zuschnitt aus 3 mm starkem Sperrholz – gelasert, mit dem typischen braunen Rand und unbehandelt, damit du ihn bemalen, bekleben oder ölen kannst.

  • Breite von 3 bis 50 cm, in 1-cm-Schritten wählbar
  • einzeln oder im Set mit 10, 25, 50 oder 100 Stück
  • weitere Formen: Holz-Zuschnitte zum Basteln

Fazit

Ein Stern mit fünf Zacken ist kein Zufallstreffer, sondern Geometrie: 72° zwischen den Spitzen, 36° in jeder Spitze, und der Innenkreis misst das 0,382-Fache des Außenkreises. Mit der Tabelle zeichnest du jede Größe in wenigen Minuten auf – oder du nimmst den fertigen Zuschnitt und fängst direkt mit dem Gestalten an.

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